Rittbericht Die Unverbesserlichen

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Die Challenge im Distanzreiten - Pferdesport

Rittbericht Die Unverbesserlichen

Rittbericht Wunderburg 2020   

DIE UNVERBESSERLICHEN

 

Für mich als „ Neu Franke“ stand fest, dass dieses Jahr der Ritt auf der Wunderburg ganz sicher geritten wird. Wann hat man schon die Möglichkeit mit ca. 40 km Anreise zu einem Distanzritt zu kommen.

Auf dem Plan stand eigentlich, dass ich Dauphin auf der Wunderburg die 56 km reiten darf. Als Annerose kurz vor dem Ritt nochmals geschrieben hat, dass für kurzentschlossene noch Startplätze frei sind, hat sich Corinna spontan entschlossen Dauphin selber zu reiten und ich werde mit Borisz auf die Strecke gehen. Unsere Stallkollegen Anja und Olaf haben sich bereit erklärt uns zu trossen. Beide hatte noch nie Berührung mit der Distanzreiterei. Bei einem Grillabend wurden sie in die Trosserei eingewiesen und so konnten wir beide starten.

Nach einer extrem kurzen Anreise haben wir die Wunderburg erreicht und viele bekannte Gesichter wieder gesehen. Auf der Paddockwiese, die reichlich Platz bietet, haben wir unser Paddock aufgebaut und unseren Hänger für die Übernachtung präpariert.

Voruntersuchung war kein Problem, der Vorbesprechung haben wir aufmerksam zugehört, denn dieser Ritt ist bekannt dafür, dass schon mal die Markierung von irgendwelchen „Witzbolden“ entfernt wird.

7.30 Uhr am anderen Morgen war unser Start. Anja und Olaf waren pünktlich um 6.30 Uhr da, das Auto war vorbereitet und es konnte los gehen. Finn war etwas angespannt und hat den Leuten auf der Paddockwiese gezeigt wie groß er sein kann, war aber beim Start dann vorbildlich und wir sind sehr entspannt und ruhig auf die Strecke gegangen. Unser Ziel war es beide Pferde ruhig und entspannt ins Ziel zu reiten.

Im ersten Vetcheck hatte alles super gepasst, unsere Neutrosser haben einen super Job gemacht, und so sind wir weiter über Feldwege, Waldwege, Schotter und Asphalt bis ins Vetgate getrabt. Auch hier alles gut.

 Nach 40 Minuten Pause ging es wieder los. Wir sind unserer Linie treu geblieben und sind in ruhigem Tempo weiter geritten. Plötzlich ruft mir Corinna zu, sie hört ihr Eisen Klappern. Beim nächsten Trosspunkt prüft Olaf die Eisen und stellt fest hinten links ist das Eisen locker. Beschlagszeug raus, einen neuen Nagel setzen und weiter geht es. Es ist einfach von Vorteil wenn der Trosser ein erfahrener Wanderreitführer ist.

Der letzte Vetcheck verlief problemlos und wir sind in unserem Tempo entspannt nach Hause getrabt.

Nach 2 Stunden Nachuntersuchung, bei der alles gut gelaufen ist, freuten wir uns auf die Siegerehrung. Wir haben unser Ziel erreicht, einen sehr anspruchsvollen Distanzritt entspannt in der Wertung zu beenden.

Vielen Dank an die Veranstalter und ihre vielen Helfer. Einen ganz besonderen Dank auch an Anja und Olaf für die tolle Unterstützung.

 

Corinna und Norbert